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Der Alarmhund

Aktualisiert: 30. Jan. 2022

Eine besondere Hunderasse


Noch nie davon gehört? Der Alarmhund (AH) ist dem Namen nach eher unbekannt, obwohl diese Rasse durchaus weit verbreitet ist. Womöglich bist sogar du stolzer Besitzer dieser großartigen Rasse. Der Ursprung dieser fantastischen Hunderasse kann nicht eindeutig belegt werden. Klar ist jedoch, dass sich der Alarmhund weltweit verbreitet hat.


Möchtest du mehr über diese Rasse erfahren, dann viel Spaß mit diesem Artikel.


Beige farbener Hund mit hoch erhobener Rute auf einem Feld
Mein Portugiesischer Alarmhund

Kaum eine Rasse unterliegt so wenigen Standards wie die des AH. Dies hat den klaren Vorteil, dass Qualzuchten kaum vorkommen und in Zukunft auch nicht zu erwarten sind. Und: jede andere Rasse kann zum anerkannten AH werden, wenn man es ein bisschen (un)geschickt anstellt. Das Beste ist, du brauchst noch nicht mal Papiere für ihn. Der AH wird überall nur aufgrund seiner besonderen Charaktereigenschaften ohne weitere Prüfung anerkannt. Cool, oder?


Körpermerkmale und Aussehen


Größe:

Der Alarmhund ist ein kleiner bis großer Hund mit einer Schulterhöhe von etwa 50 cm. Abweichungen von +- 30 cm sind laut Rassestandard erlaubt.


Körpermerkmale:

Der Alarmhund hat einen schlanken Körperbau, der sich zuweilen auch zwischen sehr schlank, athletisch, normal gebaut bis hin zu moppelig daher kommen kann. Lang- sowie kurzbeinige Hunde werden gleichermaßen anerkannt. Die Rassestatuten werden hier erfreulicherweise sehr großzügig ausgelegt. Diversität wird hier wirklich großgeschrieben.


Die Rute des AH wird stolz und aufrecht getragen. Manchmal auch eingekringelt, tiefer oder gar unter dem Rumpf getragen. Erlaubt sind befederte, säbelförmige, kringelförmige, gerollte und alle anderen Rutenformen. Dies unterscheidet die Rasse erheblich von anderen Rassestandards. Politisch betrachtet ist diese Rasse eher den Linken und den Grünen zugeordnet. Wobei sogar extreme Gesinnungen akzeptiert werden. Neue Studien tendieren sogar dazu, dass der AH sogar eindeutig rechtspolitisch zugeordnet wird. Egal wie: Er (sie, es) ist ein echter Allrounder. Offen für jeden und alles.


Fell:

Der AH hat oft ein wuscheliges und helles Fell in den Farben wollweiß bis beige. Erlaubt sind ferner braun, grau, schwarz und weiß. Das Ganze zudem in gestreift, gescheckt oder gepunktet. Auch sämtliche Farben und Kombinationen sind gemäß Rassestandard erlaubt. Alles erlaubt - Wo gibt‘s das heute schon?


Fellstruktur:

Die Rassestatuten erlauben pudelähnliches Fell, Kurzhaarvarianten sowie sämtliche Vertreter mit Stockhaar, Rauhaar und Langhaar. Selbst Rastas mit Migrationshintergrund sind erlaubt. Mehr Integrität und Diversität gibt es kaum.


Charakter

Der AH ist extrem freundlich, neutral bis misstrauisch bei Menschen. Er hat keine bis viele Probleme mit Artgenossen. Kinder mag er gar nicht bis voll gerne. Deswegen ist der AH - wie ja fast alle Hunderassen laut deren Beschreibung - der ideale Familienhund (ich lach mich tot ;-)

Ähm, spätestens jetzt - allerspätestens - ist hoffentlich klar, dass der Beitrag sati(e)risch angehaucht ist und nicht tierisch ernst genommen werden sollte ;-) Ok, ein bisschen schon, sonst würde ich mir nicht die Mühe machen damit.


Auslastung und Beschäftigung

Wie jeder Hund (außer die von Steiff®) sollte der AH entsprechend seines Wesens ausgelastet werden. Er wurde dafür gemacht, um Alarm zu geben. Sei es, wenn jemand an der Tür klingelt, ein fremder Hund entgegenkommt oder ob bei VOX „Der Hundeprofi" läuft. Er macht seinen Job! Immer! Jeden Tag! Sogar nachts! Ein zuverlässiger und treuer Kollege also.

Ein AH wird sogar ohne sportliche oder mentale Aktivitäten glücklich, Wenn er denn seinem ursprünglichen Verwendungszweck frönen darf: nämlich Alarm geben!


Er ist meist ein toller Familienhund (Ausnahme: wenn er es nicht ist) und wird unglücklicherweise meist verurteilt als „unerzogener" oder gar „aggressiver“ Hund. Dabei tut der nix! Er "tut nur Alarm geben". Sofern der AH wirklich nur laut tutet (wie meiner), alles im grünen Bereich, wenn auch peinlich bis total unangenehm. Wenn nicht - echt blöd - dann bitte unbedingt einen Hundetrainer oder eine Hundetrainerin konsultieren.

Ansonsten, steckt euch Ohrstöpsel rein, wenn ihr Gassi geht und setzt euch eine „Ich seh und hör nix"-Maske auf. Alternativ druckt euch dieses Smilie unten aus und bastelt eine Maske daraus:

😬

So seid ihr zudem Corona konform unterwegs. Prima Sache 👍


Credo

Bist du also ein mehr oder weniger stolzer Besitzer einen Alarmhundes, hast einen notorischen Leinenpöbler wie ich, dann stell dir vor, du hast einen Rassehund! Du bist stolzer Besitzer eines AH! Ein Vertreter einer sehr speziellen Rasse, der lediglich das tut, wozu er gezüchtet (oder unwissentlich dazu erzogen) wurde.

Alarm zu geben ist sein Job.

Yeah! Hilft, echt! Ok, nur manchmal oder echt nur ganz selten. Zugegebenermaßen macht es nicht gaaanz so viel Spaß, mit diesen Exemplaren Gassi zu gehen. Aber hey, wenn es sonst passt, egal.


Na ja, ehrlich gesagt nervt mich das und ich bin redlich bemüht, dieses Gepöbel aus meinem AH zu eliminieren. Oder wenigstens zu mildern, ein klitzekleines Bisschen bitte. Bisher gehen meine Bemühungen allerdings tendenziell gegen nullkommanix. Ich berichte, wenn ich Erfolge verzeichnen kann 😊 Aber irgendwie ist das gefühlt so, wie wenn man einem passioniertem Jagdhund das Jagen abgewöhnen möchte. Hm...


Oder hast du ne tolle Idee? Schreibe das gerne in den Kommentaren.


In diesem Sinne, WUFF! Und isch libbe disch trotzdem Teddy.



 

Hier gibt es noch mehr Input:

Der Digitale Hundeführerschein - Onlinekurs für ambitionierte Hundehalter

Hundeführerschein Grundkurs - Onlinekurs für alle, die noch ganz am Anfang stehen

Hundetrainer Ausbildung - Wenn du Hundetrainer werden möchtest





1 comentario


Eugen Schmid
Eugen Schmid
03 ene 2022

Abhilfe geht auch einfacher: Der Hund bekommt die Ohrerstöpsel und auch eine Augenbinde - wenn er nichts hört und sieht gibt er auch keinen nervigen Alarm 😀

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Hey, ich bin Marion, Coach für angehende Hundetrainer. Meine Vision ist, dass du deinen Hund besser verstehen lernst. Für ein harmonisches und glückliches Zusammenleben mit deinem Hund.

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